Venture Capital

Mit dem richtigen Know-how eigene Chancen erkennen.

Der Oberbegriff Private Equity bezeichnet Beteiligungskapital, welches in nicht-börsennotierte Unternehmen investiert wird, und umfasst verschiedene Formen von Kapitalbeteiligungen wie Buy-outs, Wachstumskapital und Venture Capital.

Private Equity-Fonds investieren in Unternehmen, die das Potenzial haben, in Zukunft an Wert zu gewinnen. Das Ziel von Private Equity-Fonds ist eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Beteiligungsunternehmen, wodurch dann das investierte Kapital an Wert gewinnt.

Durch den Einstieg eines Investors ergeben sich für Unternehmen neue Möglichkeiten, wie z.B. die strategische Unternehmensausrichtung, die Erschließung neuer Märkte, die Entwicklung neuer Produkte und die Akquisition von Wettbewerbern. Private Equity bietet dafür nicht nur Kapital, sondern auch umfassendes Know-how durch erfahrene Unternehmer und Branchenexperten.

Venture Capital bezeichnet Private Equity, das v.a. an junge, innovative Unternehmen vergeben wird, deren zukünftiger Erfolg sich schwer prognostizieren lässt. In Deutschland wird Venture Capital daher als „Wagniskapital“ bezeichnet.

Das Hauptaugenmerk der deutschen Wagniskapitalgeber richtete sich jüngst auf Technologieunternehmen. Im vergangenen Jahr erfolgten 70% aller VC-Beteiligungen an Technologieunternehmen in den Bereichen Medizintechnik/Biotechnik, Software, Cleantech und Elektro/Maschinen/Anlagenbau.

Die Renditen der europäischen und deutschen Venture Capital Fonds haben sich in den letzten Jahren stetig verbessert und halten inzwischen dem Vergleich mit den US-amerikanischen Fonds stand. Gleichzeitig sinkt die mittel- und  langfristige Renditeerwartung an Aktien und Anleihen erheblich.

In der Folge dringen derzeit Investorengruppen (z.B. Family Offices und Anbieter von Corporate Venture Capital) verstärkt in den VC-Markt, um an der steigenden Attraktivität der Anlageklasse Wagniskapital zu partizipieren.